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La Censive, herrschaftliches Anwesen (1749-1798)
Der Name des Ortes erzählt von seinem Ursprung: Eine „Censive“ war unter dem Ancien Régime ein Landstück, das ein Grundherr gegen den „Cens“, die jährliche Abgabe, überließ.
Im Jahr 1749 erwarb Jean-Pierre Brée, Direktor der königlichen Seilerei-Manufaktur von Nantes, das Anwesen und ernannte sich selbst zum „Seigneur de la Censive“. Er ließ dort eine private Kapelle errichten – in der er 1774 seine Tochter vermählte: die erste Hochzeit in der langen Geschichte des Anwesens.
Im Jahr 1798 gelangte La Censive durch Heirat in die Familie Pouvreau, die dem Bignon einen Bürgermeister schenken sollte.
