La Censive, Ort der Festlichkeiten

Hier wird seit 1774 geheiratet

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La Censive, herrschaftliches Anwesen (1749-1798)

Der Name des Ortes erzählt von seinem Ursprung: Eine „Censive“ war unter dem Ancien Régime ein Landstück, das ein Grundherr gegen den „Cens“, die jährliche Abgabe, überließ.

Im Jahr 1749 erwarb Jean-Pierre Brée, Direktor der königlichen Seilerei-Manufaktur von Nantes, das Anwesen und ernannte sich selbst zum „Seigneur de la Censive“. Er ließ dort eine private Kapelle errichten – in der er 1774 seine Tochter vermählte: die erste Hochzeit in der langen Geschichte des Anwesens.

Im Jahr 1798 gelangte La Censive durch Heirat in die Familie Pouvreau, die dem Bignon einen Bürgermeister schenken sollte.

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Zwei Jahrhunderte der Familien (19.-20. Jahrhundert)

Das Anwesen ging anschließend an Benjamin Laisant, Bürgermeister von Le Bignon, dessen Sohn Charles-Ange Laisant der erste republikanische Abgeordnete von Nantes war, und danach an die Familie Clouet über.

La Censive durchlebte zwei Jahrhunderte als Familiendomäne, an den Toren des Weinbaugebiets von Nantes.

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Die Berufung, zu empfangen (1987 bis heute)

Im Jahr 1987 öffnete sich der Ort unter dem Namen „Domaine de la Sensive“ für Festlichkeiten: Über dreißig Jahre lang wurden hier Hochzeiten und Familienfeste gefeiert.

Im Jahr 2020 wurde daraus das Domaine Nantais – der erste Ort und die Wiege von Lieux d'Exception.

Vollständig renoviert im Jahr 2025, bleibt es dem treu, was die Kapelle von 1774 begonnen hatte: Hier wird gefeiert.

Quellen: Denkmalseite der Gemeinde Le Bignon; Handelsregister.

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